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Heinrich-Sinz-Schule

Freitag, 8.1.2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

1.Distanzunterricht im Januar

Der bayerische Ministerrat hat gestern beschlossen, dass an den Schulen in Bayern bis einschließlich 29. Januar 2021 kein Präsenzunterricht stattfindet. Dies gilt für alle Schulen und für alle Jahrgangsstufen. Stattdessen erhalten die Schülerinnen und Schüler während dieser Zeit Distanzunterricht.

Für Kinder, für die sonst keine Betreuungsmöglichkeit besteht, bieten die Schulen vom 11. bis zum 29. Januar eine Notbetreuung an.

Nähere Informationen zur Notbetreuung auf dieser Seite.

  1. Ausblick

Wir hoffen, dass die Einstellung des Präsenzunterrichts im Januar dazu beiträgt, die Zahl der Neuinfektionen weiter zu senken. Wenn dies gelingt,möchten wir Anfang Februar nach Möglichkeit – wenigstens in bestimmten Jahrgangsstufen – zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht, ggf. auch zum Präsenzunterricht übergehen. Ob dies möglich sein wird, müssen wir abwarten.

Anpassungen bei den Rahmenbedingungen des Schulbetriebs (z. B. bei den Lehrplaninhalten, dem Zeitplan für die Abschlussprüfungen oder bei der Zahl der schriftlichen Leistungsnachweise) sind für dieses Schuljahr bereits auf den Weg gebracht. Wir wollen auch heuer faire Bedingungen für alle Schülerinnen und Schüler. Dazu gehört auch, dass die Einschränkungen beim Unterrichtsbetrieb im Januar an anderer Stelle ausgeglichen werden sollen. Im Ministerrat wurde daher entschieden, anstelle der Faschingsferien (ursprünglich geplant für 15.-19. Februar) eine zusätzliche Unterrichtswoche – im Idealfall im Präsenzunterricht – stattfinden zu lassen.

Eine zusätzliche Unterrichtswoche trägt dazu bei, die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler in der derzeitigen Ausnahmesituation zu sichern.

  1. Angebote der Staatlichen Schulberatung

Beratungslehrkräfte sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen stehen Schülerinnen und Schülern sowie Erziehungsberechtigten weiterhin über Telefon oder E-Mail (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen) zur Verfügung – sowohl an den Schulen als auch an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen (www.schulberatung.bayern.de).
In begründeten Ausnahmefällen können Beratungen auch mit persönlichem Gespräch stattfinden. Eltern kann in diesen Fällen eine persönliche Beratung bzw. die Begleitung ihres Kindes bei einer Beratung ermöglicht werden. Dabei gelten die einschlägigen Hygieneregeln.

Informationen zur Notbetreuung ab dem 11. Januar 2021

Die Schulen bieten –soweit das Infektionsgeschehen es zulässt –vom 11. bis 29. Januar 2021 eine Notbetreuung an

  • für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6,
  • für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht
  • für alle Schülerinnen und Schüler von Förderzentren sowie an anderen Förderschulen mit angeschlossenen Heimen einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE).

Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie keinen Urlaub nehmen können bzw. Ihr Arbeitgeber Sie nicht freistellt und Sie daher dringenden Betreuungsbedarf haben
  • Sie alleinerziehend, selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben
  • Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§27ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben oder das Jugendamt die Teilnahme an der Betreuung angeordnet hat.

Bitte legen Sie der Schule für die Teilnahme eine kurze, formlose Begründung des Betreuungsbedarfes vor. Schülerinnen und Schüler an Förderschulen (einschließlich der Kinder in der SVE) sowie Schülerinnen und Schüler aller Schularten mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht können die Notbetreuung nach Anmeldung besuchen.

Ihr Kind darf für die Teilnahme weder Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen, noch in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder einer Quarantänemaßnahme unterliegen.

Bitte bedenken Sie weiterhin: Je mehr Kinder die Notbetreuung besuchen, desto mehr Kontakte haben sie. Nehmen Sie das Angebot daher nur in Anspruch, wenn eine Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann.

Viele Grüße
Christoph Janocha-Wiedemann